17.01.2019: Wie wird mit dem Protest der Gelben Westen umgegangen?

Für Macron ist klar: Der Protest ist ein Auftrag an ihn.

Für die Berichterstattung ist klar: Die Regierung hat versagt, weil es den Protest überhaupt gibt.

Für die Unzufriedenen ist klar: Wir machen weiter!

Für uns ist klar, dass da noch viele Fragen offen sind.

Über die reden wir am Donnerstag, 17. Januar 2019, 19:30

im KulturladenWestend, Ligsalzstr. 44

Eintritt frei

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Kurz-Dokumentation unseres Treffs Thema: Gelbe Westen auf den Straßen

Proteste der Franzosen mit gelben Westen – worin sind sie sich einig?

„Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden!“

Für diese Aussage muss man nicht erst an einen Marterpfahl gebunden sein. Viele Menschen in Frankreich haben aus Unzufriedenheit mit ihrer Gesamtsituation gelbe Westen angezogen, gingen auf die Straßen und blockierten Kreisverkehre. Auch wenn die Unzufriedenheit in ganz Europa verbreitet ist, greifen die Menschen sonst nicht zu so deutlichen Protestaktionen gegen ihre Gesamtsituation.

1.     Womit sind sie unzufrieden?

a.     Auslöser Benzin-Öko-Steuer Anhebung

b.     Das Geld reicht nicht bis zum Monatsende

Das hat System: Link zu Song von 1961

2.     Was fordern die Franzosen mit den gelben Westen?

Wir lesen nach, z. B.:

https://www.stern.de/politik/ausland/frankreich–das-sind-die-forderungen-der-gelbwesten-8479118.html

https://de.wikipedia.org/wiki/La_R%C3%A9publique_en_Marche

https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Online-Publikation/6-17_Online-Publ_Macron_Web.pdf

3.     Der Adressat des Protestes ist der französische Präsident Macron

a.     Was hat er 2017 angekündigt?

Die Franzosen waren mit dem Status der Nation unzufrieden. Der Präsident rief seine Landsleute zu neuem Stolz auf und zu mehr Eigeninitiative. Den Geschäftsleuten versprach er mehr Freiheiten beim Konkurrieren, den Arbeitern die Befreiung von staatlichen Schutzmaßnahmen.

b.     Was hat er geliefert?

Entgegen anders lautenden Behauptungen hat ist die Regierung Macron dabei, genau das umzusetzen, was angekündigt wurde. Ebendies spüren die Protestierer in ihrem Alltag.

c.      Bei der Devise „France d’abord“ (Frankreich zuerst!) fällt es nun den Bürgern „wie Schuppen von den Augen“? Die Frage: „Erst gewählt und dann gequält“ haben wir nicht erörtert, weil wir darüber keine Informationen haben

4.     Reaktion auf den Protest

a.     in Frankreich (Macron und andere Politiker)

b.     in Deutschland (Reaktionen von Politikern und der Öffentlichkeit wollen wir noch diskutieren)

c.      Solidaritätsdemonstration – Der Spiegel berichtet aus München

Ein Nachbar hatte teilgenommen und davon erzählt sowie einen Bericht aus dem SPIEGEL mitgebracht:

Quelle abgerufen am 27.12.2018 17:29: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/muenchen-gelbwesten-protest-in-deutschland-aufruf-der-aufstehen-bewegung-a-1243957.html

Überlegungen dazu:

„Zusammengehörigkeit“ demonstrieren angesichts dessen, dass man zu dem Schluss gekommen ist, dass die Franzosen mit den gelben Westen „die richtigen Grundforderungen stellen“? Damit werden den empörten Franzosen von deutschen linken Politikern die gleichen politischen Ziele unterstellt wie man sie selbst als Partei in Deutschland hat. So werden zornige Leute, die gegen die Politik ihrer Parteien in ihrem Land sind und den Rücktritt ihres Präsidenten fordern, für parteipolitische Ziele deutscher Linken-Politiker vereinnahmt. Nur etwa 100 bis 200 Menschen wollten zusammen mit der „Aufstehen“ Bewegung und der französischen Bewegung „La France insoumise-Munich“ demonstrieren.

20.12.2018: Wo gibt’s den sowas! Gelbe Westen

stellen sich einfach quer und rufen der Regierung zu: Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden! Die Versuche der Regierung, sie wieder einzufangen, nennen sie Mogelpackung und machen einfach weiter. Beobachter aus der Ferne haben sie schnell einsortiert: Die sind entweder reaktionär, gewalttätig, ultralinks oder ultrarechts. Wenn man wissen will, was diese aufgebrachten Bürger eigentlich wollen, muss man schon mehr über ihre Forderungen herausbekommen. Wer uns dabei helfen will, kommt am

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 19:30 Uhr in den KulturladenWestend, Ligsalzstr. 44

Eintritt frei

15.11.2018: Aufstehen – AfD in allen Landtagen

Linke gründen als Alternativangebot für unzufriedene Bürger eine Sammlungsbewegung: #aufstehen. Aus Unzufriedenheit folgt für sie: Der Staat soll sich bitte besser kümmern, dann ist das Volk auch wieder mit ihm versöhnt, kann sich wieder hinsetzen und seine Unzufriedenheit dem demokratischen Verfahren übergeben. Auf dieser Grundlage können dann alle gemeinsam 100 Jahre Freistaat Bayern feiern. Fragt sich nur, ob damit der Anlass der Unzufriedenheit erledigt ist?

Diskussion am Donnerstag, 15. November 2018, 19:30 Uhr im KulturladenWestend, Ligsalzstr. 44

Eintritt frei

18.10.2018: AfD im bayrischen Landtag?

Viele sagen, das geht gar nicht – die müssen kritisiert werden! Dann kommt: Diese Partei will etwas anderes, als heute in der deutschen Demokratie gilt – womöglich was Ewiggestriges, braun, statt bunt, und so spalten sie das Land. Das sagen Leute, die in diesem Land einiges auszusetzen haben. Das kommt uns komisch vor. Wir wollen die Rechten mal anders kritisieren am

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 19:30 Uhr im KulturladenWestend, Ligsalzstr. 44

Eintritt frei

20.09.2018: Lehren aus Chemnitz?

Spätestens seit den Ereignissen in Chemnitz interessieren sich viele für Kriminalstatistiken. Was kann man aus denen eigentlich lernen? Freunde der Menschennatur ziehen daraus sehr unterschiedliche Schlüsse über Gründe für Kriminalität und was die Humanität so alles gebietet. Was an diesen Schlüssen dran ist, wollen wir uns überlegen am

Donnerstag, 20. September 2018, 19:30 Uhr im KulturladenWestend, Ligsalzstr. 44

Eintritt frei

 

16.08.2018: Wettbewerb um Humanität: Wer ist der schlechtere Mensch?

„Ausgehetzt“ wirft der CSU unmenschliche Hetze vor, die CSU schlägt zurück mit dem Vorwurf, da fehle menschlicher Anstand. Nachbarschaftsinitiativen nennen Seehofers Flüchtlingspolitik unmenschlich, der fühlt sich beleidigt und entzieht ihnen seine Unterstützung. Wir Nachbarn sind entsetzt und wollen vermitteln, nämlich Wissen: Wozu taugt der Vorwurf der Unmenschlichkeit?

Auskunft dazu am Donnerstag, 16. August 2018, 19:30 Uhr im

KulturladenWestend, Ligsalzstr. 44

Eintritt frei

 

 

19.07.2018: Die Heimat wird sicher: Masterplan für Ausländer / PAG-Musterplan für Deutschland

Flüchtende sollen aus Deutschland ferngehalten werden. Die stören den Zusammenhalt in unserer schönen Heimat. Wodurch eigentlich? Über die Schönheit der Heimat gibt der Musterplan für deutsche Polizeiaufgabengesetze Auskunft: Der Staat gibt sich neue Regeln für seinen umfassenden Gewaltbedarf im Innern. Viele denken: „Ich habe ja nichts zu befürchten!“ Woher kommt dann der staatliche Gewaltbedarf in dieser Gesellschaft?

Gelegenheit zum Austausch darüber mit Nachbarn

am Donnerstag, 19. Juli 2018, 19:30 Uhr im

KulturladenWestend, Ligsalzstr. 44

Eintritt frei

 

 

21.06.2018: Friedensnobelpreis für Donald Trump?

Die USA haben das Atomabkommen mit dem Iran gekündigt. Damit soll Trump den Weg in Richtung Frieden zerstört haben, den Obama angeblich mit dem Atomabkommen eingeschlagen hat.

Mit seiner Beschädigung des G7-Treffens hat Trump klargestellt, dass derartige Treffen den USA für ihre Außenpolitik nichts mehr nützen.

Danach trifft er sich mit Kim Jong-un und macht angeblich den Weltfrieden in Nordkorea wieder ein Stück sicherer und wird dafür sogar für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Die Reaktionen der sogenannten Partner in Europa fällt sehr verhalten aus. Warum eigentlich?

Am Beispiel des Atomabkommens mit dem Iran und seiner Kündigung kann man sich klar machen, worum es bei solchen Verhandlungen zwischen Staaten geht und was das über das Verhältnis von Staaten aussagt. Was kann man daraus über die Frage lernen, ob die Welt jetzt sicherer oder unsicherer wird?

Gelegenheit zum Austausch darüber mit Nachbarn

am Donnerstag, 21. Juni 2018, 19:30 Uhr im

KulturladenWestend, Ligsalzstr. 44

 

 

17.05.2018: 7 Jahre Elend in Syrien – wem nützt dieser Krieg?

Die USA beaufsichtigen den Kriegsverlauf und beweisen, dass sie entscheiden, was beim Krieg führen erlaubt ist.

Da können Frankreich und Großbritannien nicht einfach zuschauen.

Deutschland ist natürlich auch zuständig, schon wegen der Flüchtlinge.

Die Türkei sichert ihre Südgrenze offensiv.

Der Konflikt zwischen Israel und Iran hat ein weiteres Schlachtfeld.

Saudi-Arabien fühlt sich deshalb auch herausgefordert.

Das alles natürlich nur, damit die Syrer endlich in Freiheit leben können.

 

Gelegenheit zum Austausch darüber mit Nachbarn

am Donnerstag, 17. Mai 2018, 19:30 Uhr im

KulturladenWestend, Ligsalzstr. 44

 

Beachte zur Vorbereitung auch die Zusammenfassung vom Apriltermin, siehe Beitrag vom 6.5.2018