Anlässlich der Unruhen in Spanien Einladung zum großen Gewinnspiel! Hauptgewinn: Ein Selbstbestimmungsrecht!

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Teilnahmebedingung: Man muss sein Selbst mitbringen!

Normalerweise ist es so: Jeder Staatsbürger ist so frei und tut alles, was von Rechts wegen erlaubt ist und falls er etwas unternimmt, was gesetzlich verboten ist, wird ihm das nicht als Akt von Selbstbestimmung honoriert, sondern als Verletzung eines Paragraphen übelgenommen. Dagegen hat auch ein national erregter Katalane im Prinzip nichts einzuwenden. Was will er aber dann mit Selbstbestimmung des katalanischen Volkes?

„Endlich Gesetzen unterworfen sein, die Herren gemacht haben, die so wie wir hier geboren sind und die so stolz auf unsere Essenszubereitungen mit Reis und Fisch sind, aus denen man die ganze Seele unseres Volkes schmeckt!“

Diskussion mit anschließender Preisverleihung am

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 19:30 Uhr!

KulturladenWestend Ligsalzstr. 44,

Material dazu unter folgendem Link: hier klicken für weiteres Material

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Bundestagswahl 2017 – kann man dabei etwas falsch machen? Dazu von uns garantiert keine Partei-Werbung!

Hurra, endlich wieder Wahl! Die Demokratie wird dafür gefeiert, dass der Bürger mit seinen Kreuzen einmal alle paar Jahre mit seiner ganz privaten Meinungsäußerung über Politiker und Parteien ganz viel entscheiden kann. Was eigentlich?

Nun werben aber nicht nur die Parteien, auch Industrie und Medien wollen uns zu einer Beteiligung an der Wahl überreden. Warum machen sich andere, die gar nicht zur Wahl stehen Sorgen darum, ob ich zur Wahl gehe?

Wer sich davon ansprechen lässt, kann nichts mehr falsch machen. Wir raten dagegen: Macht keinen Scheiß mit eurem Kreuz, kommt lieber zu uns

am Donnerstag, 21. September 2017, 19:30 Uhr!

KulturladenWestend Ligsalzstr. 44

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u.a. zu folgenden Fragen:

Kann man beim Wählen etwas falsch machen?

Worum geht es in der Bundestagswahl?

Dankbarkeit der Regierung dafür, dass wir hier in Mitteleuropa in Frieden leben dürfen?

Wahlentscheidungshilfe mit dem Wahl-o-Mat:

Wenigstens die AfD verhindern?

Aber es gibt doch Alternativen!

Was im Parlament alles gemacht werden könnte!

Das kleinere Übel wählen?

Abgasmanipulationen – wer ist schuld?

Die Verbraucher benötigen ein Auto, das auch noch zu ihrem Geldbeutel passen muss.

Die Autoindustrie will mit konkurrenzfähigen Autos weltweit Gewinne machen.

Die Beschäftigten hängen mit ihrem Arbeitsplatz in der Autoindustrie davon ab.

Wir alle wollen keine dreckige Luft einatmen.

Der Staat soll bitteschön dafür sorgen, dass diese gegensätzlichen Interessen alle zusammenpassen, so dass wir alle gewinnen.

Aktuell ist es für jeden offensichtlich, dass das „nicht optimal klappt“. Alle rufen:

Skandal!

Wer sich nicht mit der Öffentlichkeit argumentativ im Kreis drehen will, kann mit uns versuchen, diese Angelegenheit und die betroffenen gegensätzlichen Interessen zu sortieren. Erklärungen haben wir anzubieten. Wer von uns eine Lösung erwartet, wird enttäuscht werden. Dazu muss sich dann jeder selbst stellen, zum Beispiel am

Donnerstag, 17. August 2017, 19:30 Uhr im KulturladenWestend Ligsalzstr. 44

Material dazu unter folgendem Link: hier klicken für weiteres Material

 

Wofür sind Gewerkschaften gut?

„Gewerkschaften tun gute Dienste als Sammelpunkte des Widerstands gegen die Gewalttaten des Kapitals.“

„Arbeitsbedingungen verbessern – das schaffen wir 1891 und 2016 nur aus einem einzigen Grund: weil wir uns freiwillig zusammentun und weil wir solidarisch handeln.“

„Die Kontakte zum DGB sind für uns eine Lebensversicherung. Wir freuen uns über jeden Besuch aus Deutschland!“

Vor 150 Jahren wurde schon dazu aufgerufen, Gewerkschaften „als einen Hebel zur Befreiung der Arbeiterklasse, ja sogar zur endgültigen Abschaffung des Lohnsystems zu nutzen“.

Wer sagt denn sowas?

Wir wollen uns über internationale Erfahrungen mit Gewerkschaft austauschen. Was heißt das für unsere bisherigen Urteile über Gewerkschaften und ihren Kampf?

KulturladenWestend Ligsalzstr. 44, Donnerstag, 20. Juli 2017, 19:30 Uhr

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Das bedingungslose Grundeinkommen, ein Patentrezept gegen die Übel der Marktwirtschaft?

Die kapitalistische Wirtschaft produziert mit dem Reichtum der einen die Armut der anderen – und zwar immer mehr von beidem. Der technische Fortschritt erhöht die Leistung des einzelnen Beschäftigten für die Firma und erspart ihr die Bezahlung von Lohn für eingesparte Arbeit; derselbe Fortschritt macht daher Arbeitskräfte überflüssig und bringt sie um ihre Erwerbsquelle.

Dagegen ließ sich nach allgemeinem Dafürhalten nichts machen, bis ein paar kluge Leute eine Idee hatten: Die Gesellschaft muss den armen Leuten ein Grundeinkommen zahlen, dann sind sie nicht mehr arm. Verblüffend! Warum ist man da nicht früher darauf gekommen? „Unsere Wirtschaft“ holt aus dem Produktionsfaktor Arbeit alles heraus; knappst an jedem Cent Lohn herum, usw. – alles damit der Arbeiter der Firma noch mehr Gewinn einbringt. Dabei soll es nach Auffassung der Leute mit der neuen Idee im Prinzip auch bleiben. Erst soll mit allen Mitteln kapitalistisch Geld gemacht werden, und dann will man es ganz und gar unkapitalistisch ausgegeben, nämlich umfairteilen. Hätten sich die Reichen das Ausbeuten nicht gleich sparen können, wenn seine Ergebnisse hinterher teilweise rückgängig gemacht werden sollen?

Entlarvend sind die Kontroversen, die diese schöne Idee auslöst: Wo immer sie diskutiert wird, werden zwei Einwände laut: Wer soll das bezahlen? Und wer wird die Drecksarbeit machen, wenn die Menschen auch ohne Arbeit bescheiden leben können? Die Zweifler stellen sich gleich auf den Standpunkt des kapitalistischen Wirtschaftens und halten den Verbesserungsvorschlag für unrealistisch. Mit den zynischen Wahrheiten die sie ausplaudern kritisieren diese Leute freilich nicht den Kapitalismus; sondern den Versuch, ihn durch ein Grundeinkommen zu humanisieren. Die Anhänger der guten Idee weisen diese Sorte Realismus nicht zurück, sondern rechtfertigen sich vor ihm: Sie versichern, das Grundeinkommen sei nicht nur verträglich mit der Profitmacherei, sondern würde sie ganz besonders befruchten und voranbringen; außerdem müsse niemand fürchten, dass der „Anreiz“ zur Arbeit verloren geht, das Grundeinkommen werde schon niedrig genug angesetzt.

In Zeiten von Industrie 4.0 können auch vermehrt waschechte Manager dem Vorschlag etwas abgewinnen und verraten einiges darüber, womit die, die es schließlich wissen müssen, für die „Zukunft der Arbeit“ ganz fest rechnen, was mit diesem Vorschlag also in Zukunft alles zu verbessern ist…

Anhand einschlägiger Zitate (Götz Werner und „Wirtschaft-für-Grundeinkommen“) wollen wir uns klarmachen, worum es in dieser Debatte geht.

KulturladenWestend Ligsalzstr. 44, Donnerstag, 15. Juni 2017, 19:30 Uhr

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150 Jahre Das Kapital von Karl Marx

 – nicht nur lesen, sondern auch verstehen!

Die Kritik des Kapitalismus wird 2013 zum UNESCO – Welterbe erklärt.

Sozial- und Gesellschaftswissenschaftler wollen sich darin und darüber auskennen.

Kultur- und Feuilleton-Journalisten wollen alle etwas dazu gesagt haben.

Kulturschaffende machen Das Kapital zu einem Theater- oder Hörspiel-Stück.

Nur die Arbeiter, für die Marx es geschrieben haben wollte, interessiert es nicht.

Warum eigentlich? Die Antwort hat Marx selbst mit der Erklärung des Kapitalismus gegeben. Wir laden ein zur Auftaktveranstaltung eines Studierkreises „Das Kapital“ am 16. Mai 2017 19:30 Uhr im Kulturladen Westend Ligsalzstr. 44, 80339 München

 

 

 

April-Debatte und Vorschläge:

Lässt der US-Präsident Assad bombardieren, weil der einer der wenigen Staatsmänner ist, der noch stört?

Trumps Ankündigung des Prinzips seiner Politik: „America First“, also „Amerika zu allererst“, zeigt sich jetzt an dem Bombenangriff auf Syrien. Die USA führen demonstrativ vor, dass sie Weltordnungsmacht sind. Sie beanspruchen die Weltordnungskompetenz für sich ganz allein. Dies wird an Syrien klargestellt. Damit hat er unsere Frage praktisch geklärt, ob er sich wohl nun aus der Weltpolitik heraushalten wolle, als er ankündigte, unter seiner Führung werde die USA werden nicht mehr für andere kostenlos die Sicherheit der Welt garantieren.

Benimmt sich Trump so wie einst Adenauer mit dem Spruch: Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?

Der ehemalige Bundeskanzler Adenauer gilt nach wie vor als ehrenwerter deutscher Politiker. Donald Trump dagegen wird nachgesagt, dass man ihn nicht ernst zu nehmen braucht. Ist der neue US-Präsident für das ehrenwerte Amt unreif, politisch unwissend? Wollen wir wirklich das Führungsamt der größten Kriegsmacht der Welt gegen seinen neuen Inhaber hochloben?

Wir sind einerseits bei der Beurteilung der Weltpolitik auf Pressemeldungen angewiesen. Gleichzeitig kann man der dort praktizierten Weglass-Praxis nicht trauen. Was berichtet wird, wird von den verschiedensten Journalisten und Lesern von den verschiedensten Standpunkten ausgewählt und gedeutet. Wer Quellen hat, die uns bei der Klärung unserer offenen Fragen weiterhelfen können, sei herzlich eingeladen – schriftlich oder persönlich – uns daran teilhaben zu lassen.

Es kommt einem unlogisch vor, dass Trump seinen Amtsvorgängern zu hohe Ausgaben für Militäreinsätze vorwirft und selbst eine, die sog. Mutter aller Bomben und damit die teuerste, auf eine schäbige Militärbasis der Taliban in Afghanistan werfen lässt. Das ist es ihm scheinbar Wert, zu demonstrieren, dass dem US-Präsident nichts zu teuer ist, wenn er es sich frei heraussucht, wo er zuschlagen will. Insofern hat sich an der Weltlage nichts geändert. Nur die „First“- Weltmacht demonstriert ihren allerersten Rang damit, dass keine Absprachen mit Bündnispartnern getroffen werden. Letztere werden höchstens mitten in der Nacht vor einem Bombeneinsatz per Telefon informiert. Sie können es dann – wie geschehen – „nachvollziehbar“ finden oder auch nicht.

Innenpolitisch nimmt Trump Partei für die in seinem Volk, die ihre Arbeitsplätze verloren haben. Es wird von ihm klargestellt, dass die USA keinen Sozialstaat haben sollen wie in Europa. Sein Vorgänger hatte sich noch daran ein Beispiel genommen, z.B. für eine Krankenversicherung. Nach Trump passt so etwas nicht zum Selbstverständnis einer Nation, wo schon immer gilt, dass ein Tellerwäscher zum Millionär werden kann. Diese Chance soll jeder US-Bürger haben. Aber mehr auch nicht. Wenn die Kapitalisten zu dem Schluss gekommen sind, dass sich Produktion in USA nicht lohnt im Vergleich zu anderswo, dann hat das amerikanische Establishment versagt und unfaire Praktiken zugelassen, ist die Trump-Diagnose. Das Versprechen von Trump für sein Volk ist genau das: Sein Volk soll frei arbeiten können im Land. Wie genau, für wie viel eigentlich und wo genau soll da nicht gefragt werden – Hauptsache zuerst Amerika!

Wer denkt, unsere offenen Fragen beantworten zu können, ist genauso eingeladen wie all diejenigen, die Einwände oder Ergänzungen haben! Oder willst du ein anderes Thema gemeinsam bearbeiten? Vorbeikommen am Donnerstag oder sich hier schriftlich einmischen – wir werden am nächsten dritten Donnerstag im Monat gemeinsam darüber nachdenken.

Offene Programm-Vorschläge für Mai und Juni:

  1. Bericht vom „Selbermachen“-Kongress in Berlin.
  2. Auszüge vom Film ARTE; Geschichte des Anarchismus, DVD und/oder
  3. Auszüge vom Feature, Deutschlandfunk, Erinnert euch an mich, Nestor Machno, Anarchist
  4. Bedingungsloses Grundeinkommen – was ist das? Wer kommt warum auf so etwas? Es wird ein 10-minütiges Input-Referat gehalten, Zitaten-Material eine Woche vorher hier im Blog
  5. 150 Jahre Das Kapital von Karl Marx – nicht nur lesen, sondern auch verstehen!
  • Die Kritik des Kapitalismus wird 2013 zum UNESCO – Welterbe erklärt.
  • Sozial- und Gesellschaftswissenschaftler wollen sich darin und darüber auskennen.
  • Kultur- und Feuilleton-Journalisten wollen alle etwas dazu gesagt haben.
  • Kulturschaffende machen Das Kapital zu einem Theater- oder Hörspiel-Stück.
  • Nur die Arbeiter, für die Marx es geschrieben haben wollte, interessiert es nicht.
  • Warum eigentlich?

Noch was?

 

Nicht nachvollziehbar !

Einladung

Die Türkei unter Erdogan will die Todesstrafe.

Die Niederländer wählen „Rutte (weil er) auf Wilders light macht“.[i]

Die USA unter Trump werfen Bomben wegen „süßer Babys“.[ii]

Die deutsche Regierung findet das „nachvollziehbar“.[iii]

Wer das nicht nachvollziehbar findet, kann sich mit uns gemeinsam im Gespräch an der Erklärung der aktuellen weltpolitischen Lage versuchen. Wir treffen uns jeden dritten Donnerstag im Monat. Diesmal ist es der 20. April, um 19:30 Uhr, im Kulturladen Westend, Ligsalzstr. 44.

[i] Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/mark-rutte-vs-recep-tayyip-erdogan-der-markige-mark-a-1138436.html

[ii] Der US-Präsident begründet die Bombardierung einer syrischen Militärbasis.

[iii] Merkel, Von der Leyen u.a.

Zitat

Türkei, Polen, Ungarn, Niederlande, Frankreich, Deutschland, USA – Demokratie durch Rechte in Gefahr?

Unzufriedene Patrioten fordern ein Recht auf Erfolg ihrer Nation und stellen damit bestehende Verhältnisse in Frage. Gefährden sie damit den Erfolgsweg Deutschlands und Europas?
Viele sind sich einig: So wie es hierzulande ist, soll es bleiben. Deutschland und Europa halten sie für ein Vorbild für den Rest der Welt. Einige gehen dafür sogar sonntags bundesweit demonstrieren.
Was ist von diesen Standpunkten zu halten? Bevor man sie ausgrenzt oder moralisch verurteilt, wollen wir sie gemeinsam beurteilen.

KulturladenWestend Ligsalzstr. 44, Donnerstag, 16. März 2017, 19:30 Uhr

https://nachbarschaftstreffwestend.wordpress.com

Anfahrt-Skizze: zum WestendTreff