Venezuela im Fokus

Warum berichtet die hiesige Presse über dieses Land?

Was erfährt man in den Berichten über den Chávismus, dieses System aus dem letzten Jahrhundert?

Warum flüchten jetzt so viele Menschen aus dem Land?

Diskussionsgelegenheit zu diesen Fragen am Donnerstag, 15. Februar 2018, 19:30 Uhr im KulturladenWestend, Ligsalzstr. 44

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Meinungsfreiheit in Gefahr?

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland; Art 5 (1) „Eine Zensur findet nicht statt.“

Und jetzt so etwas: Das NetzDG! (Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken)

Meinungsfreiheit in Gefahr?

Warum hält die Politik das Gesetzt für nötig?

Was ist Meinungsfreiheit?

Freier Meinungsaustausch ohne Zensurgefahr ist möglich,

am Donnerstag, 18. Januar 2018, 19:30 Uhr im KulturladenWestend, Ligsalzstr. 44

Deutschland und Europa zuerst!

Die Antwort des deutschen Außenministers auf die Politik Trumps: Eine Friedensbotschaft an den Rest der Welt

Es geht auch ohne schlechte Manieren und Sexismus: Europäische Politiker wie Gabriel und Macron stellen klar, was sie alles ändern wollen, um der Außenpolitik Trumps Paroli zu bieten. Dazu sinngemäß in einer Rede Gabriels am 5.12.2017 beim Forum Außenpolitik:

  • Schluss mit überdimensionierten moralischen und normativen Scheuklappen, stattdessen Bereitschaft zu strategischer Kompromissbildung!
  • Statt dem bisherigen Motto: „Sprich laut, aber trage einen kleinen Knüppel!“ nun als gelehriger Schüler der USA das Umgekehrte! (am Beispiel deutsche Syrienpolitik)
  • Wir dürfen nicht zusehen, wie sich neue Räume entwickeln, auf die wir keinen Einfluss ausüben!
  • Nichts mehr den USA überlassen!

Wer sich nicht darüber freut, dass jetzt endlich Deutschland bzw. Europa auf Augenhöhe mit den USA agieren wollen, der kann sich mit uns einmal genauer anschauen, was da eigentlich angekündigt wird,

am Donnerstag, 21. Dezember 2017, 19:30 Uhr

KulturladenWestend Ligsalzstr. 44

 

Nationalismus in Katalonien?

Die katalanische Regionalregierung hat ein Angebot für ihre Bürger: Sie sollen eine eigene Herrschaft bekommen. Diese will statt der spanischen Zentralregierung das Kommando über die Region ausüben.

Weil es dann eine „eigene“ ist und sie gewählt werden kann, soll es keine Herrschaft mehr sein. Stattdessen herrscht dann Freiheit, und das ist das Gegenteil von Unterdrückung. Eine weitere Bestimmung ist da nicht mehr nötig?

Dies leuchtet auch außerhalb Kataloniens ein, weil der Bürger eine Herrschaft braucht zur Verfolgung seiner Interessen. Für ihn ist die Demokratie ein Wert an sich, der nicht weiter überprüft werden darf, sondern selber der Maßstab der Überprüfung politischer Verhältnisse ist.

Woher kommt in diesem Zusammenhang eigentlich der Nationalismus, den bekanntlich fast alle ablehnen?

Antworten dazu am Donnerstag, 16. November 2017, 19:30 Uhr

KulturladenWestend Ligsalzstr. 44,

Material dazu vom letzten Treffen: hier klicken für weiteres Material

Anlässlich der Unruhen in Spanien Einladung zum großen Gewinnspiel! Hauptgewinn: Ein Selbstbestimmungsrecht!

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Teilnahmebedingung: Man muss sein Selbst mitbringen!

Normalerweise ist es so: Jeder Staatsbürger ist so frei und tut alles, was von Rechts wegen erlaubt ist und falls er etwas unternimmt, was gesetzlich verboten ist, wird ihm das nicht als Akt von Selbstbestimmung honoriert, sondern als Verletzung eines Paragraphen übelgenommen. Dagegen hat auch ein national erregter Katalane im Prinzip nichts einzuwenden. Was will er aber dann mit Selbstbestimmung des katalanischen Volkes?

„Endlich Gesetzen unterworfen sein, die Herren gemacht haben, die so wie wir hier geboren sind und die so stolz auf unsere Essenszubereitungen mit Reis und Fisch sind, aus denen man die ganze Seele unseres Volkes schmeckt!“

Diskussion mit anschließender Preisverleihung am

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 19:30 Uhr!

KulturladenWestend Ligsalzstr. 44,

Material dazu unter folgendem Link: hier klicken für weiteres Material

Bundestagswahl 2017 – kann man dabei etwas falsch machen? Dazu von uns garantiert keine Partei-Werbung!

Hurra, endlich wieder Wahl! Die Demokratie wird dafür gefeiert, dass der Bürger mit seinen Kreuzen einmal alle paar Jahre mit seiner ganz privaten Meinungsäußerung über Politiker und Parteien ganz viel entscheiden kann. Was eigentlich?

Nun werben aber nicht nur die Parteien, auch Industrie und Medien wollen uns zu einer Beteiligung an der Wahl überreden. Warum machen sich andere, die gar nicht zur Wahl stehen Sorgen darum, ob ich zur Wahl gehe?

Wer sich davon ansprechen lässt, kann nichts mehr falsch machen. Wir raten dagegen: Macht keinen Scheiß mit eurem Kreuz, kommt lieber zu uns

am Donnerstag, 21. September 2017, 19:30 Uhr!

KulturladenWestend Ligsalzstr. 44

Material dazu unter folgendem Link: hier klicken für weiteres Material

u.a. zu folgenden Fragen:

Kann man beim Wählen etwas falsch machen?

Worum geht es in der Bundestagswahl?

Dankbarkeit der Regierung dafür, dass wir hier in Mitteleuropa in Frieden leben dürfen?

Wahlentscheidungshilfe mit dem Wahl-o-Mat:

Wenigstens die AfD verhindern?

Aber es gibt doch Alternativen!

Was im Parlament alles gemacht werden könnte!

Das kleinere Übel wählen?

Abgasmanipulationen – wer ist schuld?

Die Verbraucher benötigen ein Auto, das auch noch zu ihrem Geldbeutel passen muss.

Die Autoindustrie will mit konkurrenzfähigen Autos weltweit Gewinne machen.

Die Beschäftigten hängen mit ihrem Arbeitsplatz in der Autoindustrie davon ab.

Wir alle wollen keine dreckige Luft einatmen.

Der Staat soll bitteschön dafür sorgen, dass diese gegensätzlichen Interessen alle zusammenpassen, so dass wir alle gewinnen.

Aktuell ist es für jeden offensichtlich, dass das „nicht optimal klappt“. Alle rufen:

Skandal!

Wer sich nicht mit der Öffentlichkeit argumentativ im Kreis drehen will, kann mit uns versuchen, diese Angelegenheit und die betroffenen gegensätzlichen Interessen zu sortieren. Erklärungen haben wir anzubieten. Wer von uns eine Lösung erwartet, wird enttäuscht werden. Dazu muss sich dann jeder selbst stellen, zum Beispiel am

Donnerstag, 17. August 2017, 19:30 Uhr im KulturladenWestend Ligsalzstr. 44

Material dazu unter folgendem Link: hier klicken für weiteres Material

 

Wofür sind Gewerkschaften gut?

„Gewerkschaften tun gute Dienste als Sammelpunkte des Widerstands gegen die Gewalttaten des Kapitals.“

„Arbeitsbedingungen verbessern – das schaffen wir 1891 und 2016 nur aus einem einzigen Grund: weil wir uns freiwillig zusammentun und weil wir solidarisch handeln.“

„Die Kontakte zum DGB sind für uns eine Lebensversicherung. Wir freuen uns über jeden Besuch aus Deutschland!“

Vor 150 Jahren wurde schon dazu aufgerufen, Gewerkschaften „als einen Hebel zur Befreiung der Arbeiterklasse, ja sogar zur endgültigen Abschaffung des Lohnsystems zu nutzen“.

Wer sagt denn sowas?

Wir wollen uns über internationale Erfahrungen mit Gewerkschaft austauschen. Was heißt das für unsere bisherigen Urteile über Gewerkschaften und ihren Kampf?

KulturladenWestend Ligsalzstr. 44, Donnerstag, 20. Juli 2017, 19:30 Uhr

Material dazu unter folgendem Link: hier klicken für weiteres Material

Das bedingungslose Grundeinkommen, ein Patentrezept gegen die Übel der Marktwirtschaft?

Die kapitalistische Wirtschaft produziert mit dem Reichtum der einen die Armut der anderen – und zwar immer mehr von beidem. Der technische Fortschritt erhöht die Leistung des einzelnen Beschäftigten für die Firma und erspart ihr die Bezahlung von Lohn für eingesparte Arbeit; derselbe Fortschritt macht daher Arbeitskräfte überflüssig und bringt sie um ihre Erwerbsquelle.

Dagegen ließ sich nach allgemeinem Dafürhalten nichts machen, bis ein paar kluge Leute eine Idee hatten: Die Gesellschaft muss den armen Leuten ein Grundeinkommen zahlen, dann sind sie nicht mehr arm. Verblüffend! Warum ist man da nicht früher darauf gekommen? „Unsere Wirtschaft“ holt aus dem Produktionsfaktor Arbeit alles heraus; knappst an jedem Cent Lohn herum, usw. – alles damit der Arbeiter der Firma noch mehr Gewinn einbringt. Dabei soll es nach Auffassung der Leute mit der neuen Idee im Prinzip auch bleiben. Erst soll mit allen Mitteln kapitalistisch Geld gemacht werden, und dann will man es ganz und gar unkapitalistisch ausgegeben, nämlich umfairteilen. Hätten sich die Reichen das Ausbeuten nicht gleich sparen können, wenn seine Ergebnisse hinterher teilweise rückgängig gemacht werden sollen?

Entlarvend sind die Kontroversen, die diese schöne Idee auslöst: Wo immer sie diskutiert wird, werden zwei Einwände laut: Wer soll das bezahlen? Und wer wird die Drecksarbeit machen, wenn die Menschen auch ohne Arbeit bescheiden leben können? Die Zweifler stellen sich gleich auf den Standpunkt des kapitalistischen Wirtschaftens und halten den Verbesserungsvorschlag für unrealistisch. Mit den zynischen Wahrheiten die sie ausplaudern kritisieren diese Leute freilich nicht den Kapitalismus; sondern den Versuch, ihn durch ein Grundeinkommen zu humanisieren. Die Anhänger der guten Idee weisen diese Sorte Realismus nicht zurück, sondern rechtfertigen sich vor ihm: Sie versichern, das Grundeinkommen sei nicht nur verträglich mit der Profitmacherei, sondern würde sie ganz besonders befruchten und voranbringen; außerdem müsse niemand fürchten, dass der „Anreiz“ zur Arbeit verloren geht, das Grundeinkommen werde schon niedrig genug angesetzt.

In Zeiten von Industrie 4.0 können auch vermehrt waschechte Manager dem Vorschlag etwas abgewinnen und verraten einiges darüber, womit die, die es schließlich wissen müssen, für die „Zukunft der Arbeit“ ganz fest rechnen, was mit diesem Vorschlag also in Zukunft alles zu verbessern ist…

Anhand einschlägiger Zitate (Götz Werner und „Wirtschaft-für-Grundeinkommen“) wollen wir uns klarmachen, worum es in dieser Debatte geht.

KulturladenWestend Ligsalzstr. 44, Donnerstag, 15. Juni 2017, 19:30 Uhr

Material dazu unter folgendem Link: hier klicken für weiteres Material