Die Weltordnung ist ins Gerede gekommen. Positive Attribute – Frieden, Stabilität, Sicherheit und viele andere tolle Dinge – werden vermisst. Auch auf der Münchner Sicherheitskonferenz wurde bekannt, dass „der Karren ziemlich im Dreck steckt.“

SPIEGEL-Online konstatiert: „Dieses Jahr geriet das Treffen zum düsteren Gradmesser, wie verfahren die Krisen und wie sprachlos die Akteure sind. (…) Sigmar Gabriel verortete er die Welt im Januar 2018 kurz vor dem Abgrund, Krisen und Kriege würden sich eher ausweiten als durch Diplomatie entschärft.“

Auch für die USA unter Trump hat die übrige Welt wenig Gutes zu bieten. Insbesondere Russland und China sind zu derartigen Gegenspielern der Vereinigten Staaten avancieret, dass amerikanische Außen- und Verteidigungspolitik sich ernsthaft mit deren Umtrieben befassen muss. Professionelle Politikbeobachter sehen wahlweise die Hoffnung / das Verhängnis multipolarer Weltordnungszustände heraufziehen.

Über diese und evtl. weitere Aspekte der Weltordnung wollen wir uns beim nächsten Treffen ein paar Gedanken machen: Am Donnerstag, den 15. März 2018, 19:30 Uhr im KulturladenWestend, Ligsalzstraße 44

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